Institutul pentru Cercetarea Patrimoniului Cultural Transilvănean în Context European

ACTA TERRAE SEPTEMCASTRENSIS II

ISSN 1583-1817

Editura Economică, Sibiu 2003

Autor: Alexandru Gh. Sonoc

pag.(pages): 135-151

 

Câteva consideraţii în legătură cu organizarea spectacolelor publice şi percepţia

luptelor cu fiare şi de gladiatori în Moesia Inferior,

Regatul bosporan şi în Dacia romană

 

Alexandru Gh. Sonoc

 

Zussammenfasung

Die Tierhetzen sind bei Tomis durch eine vermutlich im 2.-3. Jh. datierter Grabinschrift belegt, die in der Nähe der modernen Großstadt Constanţa, bei Palas/Palazu gefunden wurde1 und der Th. Gomperz in einer von Gr. Tocilescu in 1884 veröffentlichter Mitteilung ein langer Kommentar widmete2; es handelt um den freigeborenen (weil er neben seiner Ehefrau dargestellt ist!) Tierhetzer Attalos, der in der Arena viele Stiere getötet hat, bis er selbst von einem Wildstier (ein Büffel, laut Th. Gomperz, eine von I. Stoian übernommene Meinung, eher ein Wisent oder ein Auerochs, unseres Erachten nach) umgebracht wurde. Die Tatsache, daß der erwähnte Tierhetzer so viele Erfolge hatte, zeigt daß solche Spiele in Tomis nicht selten und bei der Bevölkerung beliebt waren. Wie bei Histria und Callatis, wurde die Frage der öffentlichen Unterhaltung (mit Ausnahme der Gladiatorenkämpfe und der Tierhetzungen) und der Spielgeber aus Tomis nur oberflächlich erforscht; wir versuchen, also, hier weitere Belege dafür zu besprechen.

Eine dem Amarantos, der in den "Heldenkämpfe" (tôn en heroon machais) gestorben ist, errichtete Grabstele aus dem 2.-3. Jh. mit griechischem Epigramm vom iambischen Trimeter ausgehend3, verursachte unterschiedliche Meinungen: die "Heldenkämpfe" wurden als eine Hyperbel oder als eine Anspielung auf den für die Laren (häufig FÇñ§åò in den griechischen Texten) innerhalb des Kaiserskultes veranstalten Spiele betrachtet. Der Kaiserkult, sowie der Kult des göttlichen Antinous, war in Tomis vom Pontarch und vom Oberpriester4 geleitet, der, gewiß, auch für die damit verbundenen Spiele zuständig war5. Hier sollen wir aber auch auf einer jetzt im Museum aus Priština (Jugoslawien) befindliche Tempelweihinschrift aus Sočanica, in Moesia Superior, die dem Helde Antinous gemäß der Wille Hadrians und seines Adoptivsohnes L. Aelius von den coloni arg(entariarum) [Dardanicarum?] durch die Fürsorge des kaiserlichen Freigelassenen Telesphorus um 136-137 gewidmet wurde6 aufmerksam machen; aufgrund der Auskünfte bezüglich des vom Kaiser selbst organisierten Antinous-Kultes, war dieser mit Orakeln und Spiele griechischer Art (certamina Graeca) verbunden, die, unserer Meinung nach, von den procuratores, nämlich im Fall dieser Weihung von dem auf der Inschrift erwähnten Telesphorus, wie anderswo von einem augustalis veranstaltet wurden. Jedoch, der erste der bei Tomis zur Verehrung des verstorbenen Kaisers Augustus Spiele anläßlich dessen Geburtstages (ludi natales Caesaris) veranstaltete war, laut seiner eigenen Behauptungen, der verbannte Dichter Ovidius7, zu einer Zeit wann es in Tomis noch kein Heiligtum des Kaiserskultes gab, weil er bei ihm zu Hause einen Altar errichten ließ (in nostra sacrum Caesaris esse domo)8. Ob später auch die Agonotheten für die Veranstaltung der munera zuständig waren, auch wenn nur wie die römischen Ädilen, bleibt fraglich, obwohl das, unserer Meinung nach, wenigstens bei Tomis nicht unwahrscheinlich wäre: der erste Agonothet des göttlichen Antinous aus Tomis war der Pontarch und Oberpriester der Hexapolis, "Sohn des Pontos", T. Flavius Poseidonius, der Sohn des Pontarchen Phaidros, "Sohn der Polis", aus dem Stamm Argadeis, dem eine Statue gewidmet wurde9. Ein anderer Spielgeber aus Tomis war, höchstwahrscheinlich um 161-169, der Agonothet und Sophist T. Cominius Claudianus Hermaphilos, der auch Pontarch und Oberpriester der Hexapolis und "Priester der beiden Kaiser" war10; dessen jüngerer und nichtromanisierter Bruder Attalos, Sohn des Eumenes, der auch Pontarch und früher Agoranom war, stand der großen Fest des Kollegiums der Schauspieler vo 11. Jedoch, bei Messembria, derjenige, der zur Zeit des Claudius Spiele für den Kaiser veranstaltet zu haben scheint, ist ein gewisser Gnaios, Sohn des Gnaios, ehemaliger Gymnasiarch und Agonothet12.

Bei Tomis sind aber im 2.-3. Jh. auch 6 Gymnasiarchen bekannt13, darunter zwei auch kleinokosmoi waren14 und einer Phylarch und Gymnasiarch des Volkes war15, was die Tatsache belegt, daß die certamina Graeca auch weiter beim ganzen Volk geschätzt waren, obwohl aus politischen Gründen jetzt die munera den Vorrang hatten. Bei Histria, wo während der Römerzeit zwei Gymnasiarchen bekannt sind16, das schon im 2. Jh. v.u.Z. epigraphisch belegtes Gymnasium17 wurde von Polyphemos, Sohn des Polyphemos, in der ersten Hälfte des 3. Jh. restauriert18; in derselben griechischen Stadt sind im 3. Jh., zur Zeit des Agonothets Aurelios Gregoras, Sohn des Artemidoros, die Mitglieder und Leiter eines heiligen Chores bekannt, der vermutlich bei einem dionysischen Wettbewerb gesiegt hat19. Deswegen muß angenommen werden, daß die im Rahmen des Kaiserkultes veranstalten Spiele, gemäß den griechischen Bräuchen, auch athletischen und musischen Wettbewerbe hatten. Jedenfalls, dem Ovidius wurden für seine Tätigkeit als Spielgeber von Tomis und anderen Städten mit Ehrendekreten gewidmet und er wurde sogar mit einem unverdienten Kranz belohnt20, was bedeuten soll, daß auch ein Dichtungwettbewerb stattgefunden hat21.

Aufgrund der Beobachtungen von L. Robert bezüglich der Ikonographie der Gladiatorendarstellungen22, können wir annehmen, daß es bei Tomis23, so wie in Bulgarien, bei Serdica24 und vielleicht auch in anderen Teile des Landes25 Ehrendenkmäler mit Szenen aus den veranstalten Spiele für munerarii gegeben hat; diese membra disiecta erinnern an der Lage derjenigen aus Fjeri (Albanien), die aus den Denkmäler der adrischen Apollonia stammen26. Wegen der im unteren Teil dargestellten Kampfszene, ein Grabdenkmal eines munerarius kann die Grabstele der Familie des Teimokrates aus Nikomedeia sein, der auch Der Tomitaner genannt war, aus dem Römerstamm, der Sohn des Alexandros, die im ausgehenden 2. Jh., aber nicht später als die Herrschaft Caracallas datiert wird; sein Sohn, Ulpius Martinus, aus demselben Römerstamm, ist einer der "zugeteilten (?) Wohltäter der Stadt" (philoteimon ebtomon poleos)27. Dieses Beispiel erinnert an der Darstellung von zwei schwerbewaffneten Gladiatoren, die vor einem Schiedsrichter und einer Göttin kämpfen (die mit Eris, die Göttin der Zwietracht und der Streite identifiziert wurde, aber vielleicht auch Nemesis, die Göttin der Rache und des veränderlichen Schicksals) auf dem unteren Teil der Grabstele des Ti. Iulius Rufus aus der Ala Scubulorum, die in der Pannonia Superior, bei Walbersdorf (Österreich) entdeckt wurde und im 1. Jh. u.Z. datiert wird28; die Szene hat eine sowohl realistische, wie auch symbolische Deutung, was schwer zu annehmen macht, daß es in diesem Fall mit Sicherheit um einen munerarius handelt, weil es nicht zu übersehen ist, daß es die theoretische Möglichkeit gibt, daß gladiatorium munera, die ohnehin ein beliebtes Ziermuster waren29, auch auf den Grabdenkmäler von Emporkömmlinge wie C. Pompeius Trimalchio Maecenatianus30, sevir augustalis in Abwesenheit31, die, ungebildet und mit einem offenbaren schlechten Geschmack, die Lebensweise der reichen Evergeten aus Vorderasien nachahmten, dargestellt werden konnten.

Bei Odessos wurden zwei öffentlichen Bekanntmachungen auf Marmortafeln entdeckt, die die Bürger zu den veranstalten Spiele einladen: die Veranstalter sind, im Fall der Spiele aus dem ausgehenden 2. Jh. oder beginnenden 3. Jh. die Oberpriester und die Bouleuten der Stadt bei den zur Zeit des Alexander Severus von zwei Spielgeber veranstalten Gladiatorenkämpfe und Tierhetzen, deren Beteiligten listenmässig angeführt sind, einer dieser philotimoi ist M. Aurelius Simon, Sohn des Simon, Bouleute und Oberpriester der Stadt, also des dort gefeierten Kaiserkultes32. Bei Nicopolis ad Istrum, die Spielgeber von Gladiatorenkämpfe und Tierhetzen, irgendwann zwischen 161-163, sind der Oberpriester der Stadt, Minicius O... und seine Tochter Minicia Firmina und die Einladung beginnt mit einer offiziellen Formel, die der späteren aus Odessos sehr ähnlich ist33.  L. Robert stellt die Grabinschrift des Amarantos mit den bei Tomis als Oberpriester des Kaiserkultes von zwei Pontarchen, Aurelius Priscius Annianus und Aurelius Priscius Isidorus, die auch Bouleuten der Stadt Flavia Neapolis aus Samaria (Syrien) waren, im ausgehenden 2. Jh. veranstalten Gladiatorenkämpfe und Tierhetzen in Verbindung34, weil auf dem Grabstein eines unbekannten Pontarches aus dieser Stadt, der diese Magistratur zweimal innehatte, dasselbe Ausdruck, "die Streiten des Ares" (Araios âthla) vorkommt, obwohl diese Annahme von I. Stoian nicht geteilt wurde35; die jetzigen Kenntnisse über das Vorhandensein eines Amphitheaters bei Tomis und die philologische Begründung von L. Robert bestätigen aber die Annahme des französischen Gelehrten. Die von Aurelius Priscius Isidorus während seines ersten Pontarchiats, vermutlich zusammen mit seiner Frau, die Oberpriesterin Ulpia Matrona veranstalten Spiele dauerten nicht weniger als 6 Tagen36; es wird angenommen, daß Aurelius Priscius Annianus, der mit seiner Frau, die Oberpriesterin Iulia Apolauste für ihre Wohltaten verehrt werden, dessen Sohn sei37.

Die oben beschriebene Lage galt aber nicht für jede Zeit. Bei Callatis, um der Mitte des 1. Jh., die wichtigsten Festen waren diejenige, die dem Kaiserkult gewidmet wurden38; es ist aber fraglich ob wie in Vorderasien, die Feste der jeweiligen Stadt aus der Metropole der Provinz, bzw. der Gemeinschaft schon im 1. Jh. geleitet wurden39. Zu dieser Zeit, bei Odessos, ein römischer Bürger, namens Claudius Aquila, war Agonothet der ludi magni quinquennales, die von Fl. M. Popescu, gegen der Annahme von G. Mihailov, mit dem Kult Roms und des Kaisers in Verbindung gebracht werden40. Es wird angenommen, aufgrund der Untersuchung des spärlichen epigraphischen Materials, daß sowohl bei Callatis, wie auch bei Histria und wahrscheinlich auch bei Odessos für die Verehrung Roms und des Kaisers, so wie für allen die Beziehungen mit Rom betreffenden Fragen, die zu dieser Zeit, nämlich um 46, mit dem Ableben des odrysischen Königshauses und der Einverleibung der westpontischen Küste in der Provinz Moesien errichteten Gerousien zuständig waren und manchmal auch die Priesterversammlungen oder gewisse Priester und noch nicht die erst später belegten griechischen Städtengemeinschaften41; unserer Meinung nach, hatte diese Lösung auch den Sinn, gemeinsam die "Selbständigkeit" der griechischen Städten, die ihrer ethnokulturellen Sonderlichkeit bewußt sind, gegenüber den Provinzbehörden und den provinziellen römischen Strukturen besser zu behaupten und zu bewahren.

Die Grabinschrift des Amarantos spiegelt, gewissermaßen, diese Sonderlichkeit einer Welt, die der Veränderung einiger ihrer traditionellen Bräuchen unterworfen ist, bezüglich dieser "fremden Sitten". Der Ausdruck "Heldenkämpfe" kann, also, auch auf der Wahrnehmung der Gladiatorenspiele, nämlich auf den Gladiatoren selbst, bezogen sein, genau so wie, auf anderen Inschriften, die Spiele "die Streiten des Ares" (ton en stadiois aresanta areioisi neikesin) und die Gladiatoren "die dem Ares lieben Sterblichen" (areiphilon - photôn - stratien) genannt werden42. Laut L. Robert, wurden diese Ausdrücke aus dem Wortschatz der den Griechen eigenen athletischen Spiele übernommen, wie auch die Benützung des Wortes stadion um das Amphitheater zu bezeichnen43. Wegen dem fremden Charakter der munera, die bis zu letzt bei den Griechen doch beliebt geworden zu sein scheinen, ist zu annehmen, daß sie nach römischem Muster mit dem damit verbundenen Kult des römischen Kaisers eingeführt worden sind. Wie L. Robert für die orientalischen Provinzen feststellte, auch in Moesia Inferior sind die Spielgeber Vertreter des lokalen Adels, Mitglieder des Stadtrates, aber vor allem städtischen Oberpriester, für die solche Veranstaltung eine mit ihrer politischen Würde und Reichtum verbundene, den Leithourgien griechischer Tradition ähnliche soziale Verpflichtung war44. Neben die Großzügigkeit der Spielgeber lobenden angeführten Denkmäler und außer die erwähnten Gladiatorengrabdenkmäler aus Tomis, die drei Gladiatorengrabsteine aus Marcianopolis (des in seinem 20. Kampf umgekommene Smaragdos, des in seinem 2. Kampf gestorbenen secutor Markianos-Polineukes und eines Gladiators mit unbestimmter armatura), die Grabstele eines retiarius aus Nicopolis ad Istrum und eines anderen aus Dionysopolis45 belegen daß in den 2.-3. Jh. die Spiele römischer Art keine Seltenheit in der Moesia Inferior mehr waren.

"Die Römerspiele" (ta Romaion âthla) haben sich aus deren ursprünglichen Herkunftsgebiet nicht nur in den griechischsprächigen Gebiete des Römischen Reiches verbreitet, sondern auch außerhalb des Reiches, jedoch in dessen Einflußgebiet und vor allem in den hellenisierten Gegenden. Ein gutes, obwohl wenig untersuchtes46 und bekanntes Beispiel dafür ist das bosporische Reich. Einige hier entdeckten Öllämpchen mit Gladiatorendarstellungen (Nachahmungen der italischen Typen) wurden aus dem Römischen Reich eingeführt47; doch sind, neben anderen örtlich gefertigten Öllämpchen48, auch 28 Öllämpchen mit Gladiatoren- oder Soldatendarstellungen bekannt, die bei Gorgippia hergestellt wurden 49, was die Beliebtheit der Szenen mit solchen Motiven, bzw. der Gladiatorenkämpfe auch in diesem Gebiet an dem taurischen Bosporus andeutet. In Vergleich zum griechischsprächigen römischen Orient, scheint hier die Lage nicht sehr unterschiedlich zu sein, nur sind uns die munerarii unbekannt, obwohl, unserer Meinung nach, könnte es auch in diesem Fall um die sonst auch hier epigraphisch belegten Kaiser- und Stadtpriester handeln. Diese Frage ist, unseres Wissen nach, noch unerforscht.

Genau wie in den vorderasiatischen Städten, wurde das Theater aus Chersones im ausgehenden 2. Jh. oder im beginnenden 3. Jh. umgebaut, um das für die neu eingeführten Zirkusspiele, vor allem für Tierhetzen geeignet zu machen50. Daß hier auch Gladiatorenkämpfe stattfanden, ist durch einen aus den westpontischen Werkstätten stammende, im 2. Jh. datierten Marmorfries belegt51. Der Träger dieser neuen Spielen war, angeblich, das in der ganzen Gegend durch Militärwohnungen und Inschriften gut belegte römisches Heer52; selbst der Altar, der im Theater aus Chersones der Göttin Nemesis gewidmet wurde, ist von einen beneficiarius der Legio XI Claudia, namens T. Flavius Celsinus errichtet53.

Aufgrund einiger Funde mit Gladiatorendarstellungen wurde auch bei Panticapaeum ein Amphitheater vermutet54. Es handelt, nämlich, vor allem, um die Wandmalerei eines Kammergrabes und um Tierhetzszenen auf einem bemalten Holzsarkophag, bzw. auf dem Relief eines anderen Holzsarkophags. Die Wandmalerei der Vorderwand des im Jahre 1841 entdeckten Kammergrabe55 zeigt drei kämpfenden Gladiatorenpaaren, die mit kurzen, viereckigen Schilde und geraden Kurzschwerter bewaffnet sind und die mit gespitzten (Leder?)Helme, subligacula und Sandalen ausgerüstet sind, während zwischen diesen Szenen ein verletzter Gladiator und ein retiarius zu sehen sind, der mit derselben Helmart und subligaculum, wie die ober beschriebenen Gladiatorenpaaren ausgerüstet ist, aber dessen Dreizack ungewöhnlich am anderen Ende der Waffen mit einem Speerspitz vorgesehen ist, so daß dieser Teil wie eine mittelalterliche Flügellanze ausschaut. Die Malerei des im Garten des Zolotarev entdeckten Holzsarkophags zeigt einen nur mit subligaculum bekleideten bestiarius, der mit einem Dreizack einen Panther angreift56, während das in der Durchbruchtechnik gearbeitete Relief des Holzsarkophags der Sammlung Feldstein einen nackten bestiarius vorweist, der mit einem Speer einem auf ihm springenden Löwe widersteht57. Unserer Meinung nach, gehört das Kammergrab, höchstwahrscheinlich, einem munerarius, indem die Darstellungen denjenigen der Ehrendenkmäler der munerarii sehr ähnlich sind, während der erste Holzsarkophag eher einem munerarius als einem bestiarius gehört, weil in derselben Szene auch der häufig dargestellte Badesklave des Verstorbenen zu sehen ist; der andere Holzsarkophag könnte aber eher einem bestiarius zugeschrieben werden.

Es wird angenommen, daß in Noricum, um der Mitte des 1. Jh., also zur Zeit der Einverleibung des westlichen Küstengebietes des Schwarzen Meeres in der Provinz Moesien, für den Kaiserkult und die damit verbundenen munera das concilium provinciae zuständig gewesen war58; es soll also um ein anderes Modell als in den griechischen Städten zu handeln, das nur später auch dort eingeführt zu sein scheint, ohne aber die dortige Tradition der Leitourgien abzuschaffen. Dieses späteres Mischmodell ist aber dasjenige, was sich, tatsächlich, später in allen Provinzen, mit wenigen lokalen Unterschiede, durchgesetzt hat.

Es bleibt zu prüfen ob dieselbe Lage in Dakien vorkommt. Die bis jetzt belegten Evergeten aus Dakien haben sich vor allem im Baubereich ausgezeichnet, ohne daß wir die geringsten Auskünfte über munerarii zu haben und auch über die Stadtbeamten und Priester aus Ulpia Traiana Sarmizegetusa, die im Amphitheater reservierte Plätze hatten, ist nichts in diesem Sinn überliefert worden; deswegen, weil als Spielgeber nur der Kaiser und seine Vertreter noch anzunehmen sind, stellt sich die Frage ob diese Spiele beim größten Teil der Bevölkerung, der am Land lebte und hauptsächlich bei den Einheimischen bekannt und beliebt waren, auch wenn die meisten vermuteten Militäramphitheater aus Holz waren und dessen Spuren nicht mehr erhalten geblieben sind59. Die Tatsache, daß der Kaiser Antoninus Pius durch den Statthalter Ti. Claudius Quintilianus das Amphitheater aus Porolissum wiederaufbauen ließ, belegt einerseits die hervorragende Rolle des Kaisers in der Veranstaltung der Spiele, vor allem in den Militärstädten und -Lager, andererseits deren Bedeutung für die kaiserliche Propaganda zwischen den Soldaten, die ihm nicht nur die Kriegsgefangenen, sprich die zukünftigen Gladiatoren, sondern auch die nötige Wildtiere besorgten60, wie es ein im Heiligtum des Apollo aus Montana der Göttin Diana vom Ti. Claudius Ulpianus, tribunus der Cohors I Cilicum im Jahre 147 gewidmeten Altar zeigt; der erwähnte Offizier war für den Fang von Bären und Wisente für die kaiserlichen Tierhetzen (vermutlich die Spiele anläßlich 900 Jahren seit der Gründung Roms) zuständig, wofür er die Hilfe einiger Abteilungen der Legionen I Italica und XI Claudia und der Matrosen der Classis Flavia Moesica hatte61. Wie im Fall des Militäramphitheaters aus Micia62, nimmt E. Bouley an, daß die Armee nicht nur Tiere für die kaiserlichen Tierhetzen aus Rom fang, sondern auch für diejenige, die in den Provinzstädten und in dem eigenen Lager stattgefunden haben63. Es wird angenommen, weil in Ulpia Traiana Sarmizegtusa sich alljährlich das concilium Daciarum trium, unter der Führung des sacerdos arae Augusti versammelte, daß, wie in Gallien oder Hispanien, diese Versammlung im Amphitheater stattfand; diese Tatsache, sowie diejenige, daß der durch eine ca. 80 m Entfernung von dieser Gebäude entdeckte Widmung eines sacerdos arae Augusti angedeutete Ort des Tempels Roms und des Augustus dem Amphitheater so nah sein soll64, unterstreicht die Verbindung des Amphitheaters mit dem Kaiserkult und auch mit dem dakischen Landtag; unserer Meinung nach, konnte auch hier, deswegen, wie in Noricum, das concilium provinciae für die Veranstaltung der Spiele zuständig gewesen sein. Ob diese Verpflichtung vom sacerdos arae Augusti oder von andere Würdenträger, bzw. Priester oder von Privatleute übernommen wurde, wie etwa die reichen Freigelassenen aus dem ordo Augustalium65, was höchstwahrscheinlich scheint, fehlen aber die epigraphischen Belege.

Die Analyse einiger Darstellungen auf Grabdenkmäler aus Dakien könnte aber mögliche munerarii andeuten. So, die Grabstele des augustalis L. Cassius Marcio66, die in der ersten Hälfte des 2. Jh. datiert werden kann67, ist in ihrem unteren Teil mit langbeinigen Vögel verziert, eher Strauße als Kraniche, Störche oder Ibisse und in keinem Fall Pfauen (wegen dem Fehlen des charakteristischen Schweifes und weil sie lange Beine und Hälse haben)68, könnte also mit einer Anspielung auf der Vorführung solcher Vögel anläßlich von als augustalis im Amphitheater von Ulpia Traiana Sarmizegetusa veranstalteten venationes, indem der Strauß, der ein "Vogel vom Übersee", der für Afrika spezifisch ist und von den Römer erst nach den punischen Kriege kennengelernt wurde, war häufig in den Tierhetzen benutzt, wo er von Hunden angegriffen wurde, wie das auf griechischen Kolonialmünzen zu sehen ist69. Weil das cognomen und das höchstwahrscheinlich beim Freilassen aus dem Sklavenstand samt dem praenomen erworbene gentilicium eine griechisch-orientalische70 und nicht mit Notwendigkeit eine nordafrikanische Herkunft andeuten, ist weniger wahrscheinlich daß die tierische Darstellung auf der Grabstele des erwähnten augustalis als eine mögliche Anspielung auf einer nordafrikanischen Herkunft betrachtet werden kann, wie wir es, zum Beispiel, im Fall des Unbekannten, dem das Grabdenkmal gehörte, dessen Basis mit dem möglichen Bild eines solchen Vogel bei Alburnus Maior entdeckt wurde 71.

Die Besprechung der Deutung der Darstellung von zwei Gladiatoren, vielleicht ein Thraex und ein myrmillo, die falsch als genii cucullati beschrieben wurden, auf der Wand einer aedicula mit unbekanntem Fundort, aus dem Nationalmuseum für Geschichte Siebenbürgens aus Klausenburg/Cluj-Napoca/Kolozsvár72, eines secutor in Kampf mit einem Thraex,  auf der Wand einer aedicula mit unbekanntem Fundort aus dem Brukenthal- Nationalmuseum aus Hermannstadt/Sibiu/Nagyszeben73, so wie der Darstellung mit zwei Ringkämpfer auf der unveröffentlichten, bei Klein-Enyed/Sîngătin/Kisenyed (Kr. Hermannstadt) entdeckten Wand einer aedicula, aus der archäologischen Sammlung der Lucian Blaga- Universität zu Hermannstadt/Sibiu/Nagyszeben und der Möglichkeit, in den Verstorbenen für die diese Denkmäler errichtet wurden kleine munerarii zu sehen, reservieren wir sich für die Zeit der Veröffentlichung dieses letzten Stückes.

Eine wichtige Frage ist die Möglichkeit, Kämpfe zwischen Tiere und Verurteilte (damnati ad bestias, katadikoi ) vorzuführen, indem das, wahrscheinlich, ein den Zentralbehörden reserviertes Recht war, sei es den römischen Kaiser oder den "verbündeten und befreundeten" Könige74, wie Herodes Agrippa, der bei Berytos zwei Heere von insgesamt 700 verurteilte Leute vorgeführt hat75. Es gibt aber auch Belege für solche Schauen, die von Würdenträger oder Oberpriester vorgeführt wurden, die dieses Privileg erhalten konnten, wie etwa der Oberpriester Zenon bei Aphrodisias und der Asiarch Philippos bei Smyrna76. Die Darstellungen von solchen Hinrichtungsszenen sind mit der Rache der Opfer einiger Übeltäter durch deren Hinrichtung in der Arena von den Provinzialbehörden oder von den örtlichen Würdenträger oder Priester verbunden oder mit dem Wunsch der letzten der Nachkommenschaft die Erhaltung eines solchen Privilegs zu erinnern. Auf der in der zweiten Hälfte des 2. Jh. datierten Grabstele der von den Räuber ermordeten und gerächten (interfecta a latro(nibus) et vindicata) Tochter des Ulcudius, der Sohn des Bedarus und der Sutta, die Tochter des Epicadius aus Zegaia (Kr. Mechedintz/Mehedinţi) sieht man eine falsch gedeutete venatio, die durch das Kampf des Jägers mit dem Bär den Sieg über dem materiellen Tod symbolisieren soll77, die aber, unserer Meinung nach, die Bestrafung des Übeltäters darstellt. Eine ähnliche Szene ist in Pannonia Inferior, bei Sopianae (Pécs, Ungarn) auf einem im 2.-3. Jh. datierten Grabstelebruchstück bekannt: im linken Teil sieht man das Maul eines Bären- oder Löwenkopfes, das auf einen nackten, an einem Pfosten gefesselten Mann gerichtet ist und im rechten Teil eine nackte (männliche?) Gestalt mit einem unbestimmbaren Gegenstand in der erhobenen Rechten78. Solche Szenen sind häufiger auf Reliefs aus dem griechischsprächigen Orient, wie etwa bei Apri, Smyrna und Ephesus79.

Laut der hier geschilderten Anschauung von E. Bouley, wäre der Fall Dakiens, wegen der bis jetzt nachgewiesenen hervorragenden Rolle des Kaisers und dessen Vertreter in der Veranstaltung der Spiele in der Provinz nördlich der Donau, ein anderes Modell als dasjenige aus dem griechischen Orient, wo dafür eher die reichen Bürger, als Priester und/oder Würdenträger oder als bloße Privatleute zuständig waren, auch wenn die Spiele selbst der Kaiserverehrung dienen sollen und den Spielgeber, die auf dieser Weise deren Treue gegenüber dem Reich öffentlich und feierlich ausdrücken, die Ehre für deren Großzügigkeit gegenüber den Mitbürger zu gewinnen. Auch wenn diese Lage durch einen niedrigen Lebensstandard, sprich eine größere Armut der mittleren Bürgerschicht, die einen wichtigen Teil der Steuerzahler aus dieser Provinz bildeten, erklärt werden könnte, scheint aber unwahrscheinlich, unserer Meinung nach, daß in den Städten die meisten mit den Spielen verbundenen Verpflichtungen, außer dem kostspieligeren Bau der Amphitheater, gewöhnlich vom Kaiser oder von seinem Statthalter übernommen gewesen zu sein; für die Veranstaltung der Spiele in den Militäramphitheatern, nehmen jedoch O. Floca und V. Vasiliev für Micia auch spezialisierte, dafür eingesetzte Vermittler in Anspruch80.

 

Luptele cu fiare sunt atestate la Tomis printr-o inscripţie funerară datată probabil în sec. II-III, găsită în apropierea oraşului modern Constanţa, la Palas/Palazu[1], căreia Th. Gomperz, într-o comunicare publicată în 1884 de către Gr. Tocilescu, i-a dedicat un lung comentariu[2]; e vorba despre un om liber (căci este reprezentat alături de soţia sa!), bestiarul Attalos, care a ucis mulţi tauri în arenă, până ce el însuşi a fost omorât de un taur sălbatic (un bivol, după Th. Gomperz, opinie însuşită de I. Stoian, dar mai degrabă, după părerea noastră, vreun zimbru sau vreun bour). Împrejurarea că amintitul bestiar a avut parte de atâtea succese arată că astfel de jocuri nu erau rare la Tomis şi că se bucurau de aprecierea populaţiei. Ca şi în cazul Histriei şi la Callatis, la Tomis problema spectacolelor publice (cu excepţia luptelor de gladiatori şi a celor cu fiare) şi a organizatorilor acestora nu a fost, după ştiinţa noastră, decât superficial cercetată; încercăm, deci, să comentăm aici şi alte dovezi în acest sens.

O stelă funerară din sec. II-III cu epigramă grecească pornind de la trimetrul iambic[3], ridicată pentru Amarantos, care a murit în „luptele de eroi” (tôn en heroon machais), a prilejuit păreri diferite: „luptele de eroi” au fost privite drept o hiperbolă sau ca o aluzie la jocurile organizate în cinstea Larilor (adesea Herôes în textele greceşti) în cadrul cultului imperial. Cultul imperial, ca şi acela al divinului Antinous, era condus la Tomis de către pontarh şi de către un mare preot[4], care, desigur, răspundea şi de jocurile legate de acestea [5]. Aici vrem să atragem atenţia asupra unei inscripţii de consacrare a unui templu de la Sočanica, în Moesia Superior, aflată azi în muzeul din Priština (Kossovo, Iugoslavia), închinată eroului Antinous, potrivit voinţei lui Hadrianus şi a fiului său adoptiv L. Aelius de către coloni arg(entariarum) [Dardanicarum?] prin purtarea de grijă a libertului imperial Telesphorus la 136-137[6]; pe baza informaţiilor despre cultul lui Antinous, organizat de către împăratul însuşi, acesta era asociat cu oracole şi jocuri de tip grecesc (certamina Graeca), care, după părerea noastră, erau organizate de procuratores, în cazul acestei dedicaţii de către amintitul Telesphorus, ca în altă parte de către vreun augustalis. În orice caz, primul care a organizat la Tomis jocuri pentru cinstirea defunctului împărat Augustus cu prilejul zilei de naştere a acestuia (ludi natales Caesaris) a fost, după propriile sale afirmaţii, surghiunitul poet Ovidius[7], într-o vreme în care la Tomis încă nu exista un sanctuar al cultului imperial, căci el pusese să se ridice un altar în propria sa casă (in nostra sacrum Caesaris esse domo)[8]. Dacă mai târziu şi agonotheţii răspundeau de organizarea de munera, fie şi numai la fel ca şi edilii romani, rămâne de lămurit, deşi acest lucru, după părerea noastră, nu ar fi improbabil la Tomis: primul agonothet al divinului Antinous de la Tomis a fost pontarhul şi marele preot al Hexapolei, „Fiul Pontului”, T. Flavius Poseidonius, fiu al pontarhului Phaidros, „Fiu al Cetăţii”, din tribul Argadeis, căruia i-a fost dedicată o statuie.[9] Un alt organizator de jocuri a fost la Tomis, cel mai probabil pe la 161-169, agonothetul şi sofistul T. Cominius Claudianus Hermaphilos, care era şi pontarh şi mare preot al Hexapolei şi „preot al celor doi împăraţi”[10]; fratele său mai tânăr şi neromanizat Attalos, fiul lui Eumenes, care şi el a fost pontarh şi mai devreme agoranom, prezida marea sărbătoare a colegiului actorilor[11]. Totuşi, la Messembria, cel care pare a fi organizat în vremea lui Claudius jocuri în cinstea împăratului este un anume Gnaios, fiul lui Gnaios, fost gymnasiarh şi agonothet.[12]

La Tomis sunt însă cunoscuţi, în sec. II-III, şi 6 gymnasiarhi[13], dintre care 2 au fost şi kleinokosmoi[14] şi unul phylarh şi gymnasiarh al poporului[15], ceea ce dovedeşte faptul că certamina Graeca erau în continuare apreciate de către întregul popor, deşi acum, din motive politice, întâietate aveau munera. La Histria, unde în epoca romană sunt cunoscuţi 2 gymnasiarhi[16], gimnaziul atestat epigrafic încă din sec. II î.e.n.[17] a fost restaurat, în prima jumătate a sec. III, de către Polyphemos, fiul lui Polyphemos[18]; în acelaşi oraş grecesc sunt cunoscuţi, în sec. III, în vremea agonothetului Aurelios Gregoras, fiul lui Artemidoros, membrii şi conducătorul unui cor sacru, care a biruit, probabil, la un concurs dionysiac.[19] De aceea trebuie presupus că jocurile organizate în cadrul cultului imperial aveau, potrivit obiceiurilor greceşti, şi întreceri atletice şi musice. În orice caz, lui Ovidius, pentru activitatea sa de organizator de jocuri la Tomis şi în alte oraşe i-au fost închinate decrete onorarii şi a fost răsplătit chiar şi cu o cunună nemeritată[20], ceea ce trebuie să însemne că s-au organizat şi întreceri de poetică.[21]

Pe baza observaţiilor lui L. Robert în legătură cu iconografia reprezentărilor de gladiatori[22], am putea presupune că la Tomis[23], ca şi în Bulgaria, la Serdica[24] şi poate şi în alte părţi ale ţării[25], au existat monumente onorare pentru munerarii, cu scene din jocurile organizate; aceste membra disiecta amintesc situaţia celor de la Fjeri (Albania), provenind din monumentele Apolloniei adriatice[26]. Datorită scenei de luptă redate în partea inferioară, un monument funerar al unui munerarius pare a fi stela familiei lui Teimokrates din Nicomedia, zis Tomitanul, din tribul romanilor, fiul lui Alexandros, datată la sfârşitul sec. II, dar nu mai târziu de domnia lui Caracalla; fiul său, Ulpius Martinus, din acelaşi trib al romanilor, face parte dintre „binefăcătorii distribuiţi (?) ai oraşului” (philoteimon ebtomon poleos).[27] Ea aminteşte de reprezentarea a doi gladiatori greu înarmaţi, luptând în faţa unui arbitru şi a unei zeiţe (identificată cu Eris, zeiţa discordiei şi a luptelor, dar posibil şi cu Nemesis, zeiţa răzbunării şi a sorţii schimbătoare) din partea inferioară a stelei funerare a lui Ti. Iulius Rufus din Ala Scubulorum, descoperită în Pannonia Superior, provenind de la Walbersdorf (Austria) şi datată în sec. I e.n.[28]; scena are un sens atât realist, cât şi simbolic, ceea ce face greu de admis că am avea de a face în mod sigur cu un munerarius, căci nu trebuie pierdut din vedere faptul că există posibilitatea teoretică ca gladiatorium munera, care oricum constituiau un motiv decorativ îndrăgit[29], să fi fost reprezentate şi pe monumentele funerare ale unor parveniţi, precum C. Pompeius Trimalchio Maecenatianus[30], sevir augustalis în lipsă[31], care, inculţi şi cu un evident prost gust, imitau modul de viaţă al bogaţilor evergeţi din Asia Mică.

La Odessos au fost descoperite două înştiinţări publice pe plăci de marmură, care invitau la jocuri: organizatorii sunt, în cazul celor de la sfârşitul sec. II sau la începutul sec. III, marii preoţi şi bouleuţii oraşului, iar în cazul luptelor de gladiatori şi cu fiare organizate de doi munerarii în vremea lui Alexander Severus, participanţii sunt înşiraţi sub forma unei liste, unul dintre aceşti philotimoi fiind M. Aurelius Simon, fiul lui Simon, bouleut şi mare preot al oraşului, deci al cultului imperial celebrat acolo.[32] La Nicopolis ad Istrum, organizatorii de lupte de gladiatori şi de fiare, cândva între 161-163, sunt marele preot al oraşului, Minicius O... şi fiica sa Minicia Firmina, iar invitaţia începe cu o formulă oficială, foarte asemănătoare cu cele mai târzii de la Odessos.[33]  L. Robert pune în legătură inscripţia funerară a lui Amarantos cu luptele de gladiatori şi de fiare organizate la sfârşitul sec. II, la Tomis, ca mari preoţi ai cultului imperial de către doi pontarhi, Aurelius Priscius Annianus şi Aurelius Priscius Isidorus, care erau şi bouleuţi ai oraşului Flavia Neapolis din Samaria (Syria)[34], pentru că pe monumentul funerar al unui pontarh necunoscut din acest oraş, care avusese de două ori această magistratură, apare aceeaşi expresie, "luptele lui Ares" (Araios âthla), deşi această presupunere nu este împărtăşită de I. Stoian[35]; actualele cunoştinţe despre existenţa unui amfiteatru la Tomis şi argumentaţia filologică a lui L. Robert confirmă însă presupunerea învăţatului francez. Jocurile organizate de către Aurelius Priscius Isidorus în timpul primului său pontarhiat, probabil împreună cu soţia sa, marea preoteasă Ulpia Matrona, au durat nu mai puţin de 6 zile[36]; se presupune că Aurelius Priscius Annianus, care este cinstit pentru binefacerile sale împreună cu soţia sa, marea preoteasă Iulia Apolauste, ar fi fiul acestuia[37].

Situaţia descrisă mai sus nu a fost însă valabilă pentru orice epocă. La Callatis, la mijlocul sec. I, cele mai importante sărbători erau acelea închinate cultului imperial[38]; e îndoielnic dacă, la fel ca în Asia Mică, sărbătorile fiecărui oraş erau conduse din metropola provinciei, respectiv a comunităţii încă din sec. I.[39] În această vreme, la Odessos, un cetăţean roman, anume Claudius Aquila, era agonothet la ludi magni quinquennales, care au fost puse în legătură de către Fl. M. Popescu, împotriva presupunerii lui G. Mihailov, cu cultul Romei şi al împăratului.[40] Se presupune, pe baza cercetării săracului material epigrafic, că, în această vreme, anume după 46, atât la Callatis, cât şi la Histria şi probabil şi la Odessos de cinstirea Romei şi a împăratului, ca şi pentru toate problemele privind relaţiile cu Roma răspundeau gerousiile înfiinţate o dată cu stingerea casei regale odryse şi a încorporării litoralului vest-pontic în provincia Moesia şi, uneori, adunările sacerdotale sau anumiţi preoţi şi încă nu comunităţile de oraşe greceşti, atestate abia mai târziu[41]; după părerea noastră, această măsură avea şi menirea de a afirma şi de a apăra împreună „independenţa” oraşelor greceşti, conştiente de alteritatea lor etnoculturală, faţă de autorităţile provinciei şi structurile provinciale romane.

Inscripţia funerară a lui Amarantos reflectă, într-o oarecare măsură, această particularitate a unei lumi supuse transformării unora dintre obiceiurile ei tradiţionale în legătură cu aceste „obiceiuri străine”.  Expresia „lupte de eroi” poate, aşadar, să se refere şi la percepţia jocurilor de gladiatori, de fapt la gladiatorii înşişi, la fel ca pe alte inscripţii, jocurile sunt numite „certurile lui Ares” (ton en stadiois aresanta areioisi neikesin) şi gladiatorii „muritorii dragi lui Ares” (areiphilon – photôn – stratien).[42] După L. Robert, aceste expresii au fost preluate din vocabularul jocurilor atletice specifice grecilor, la fel ca şi folosirea cuvântului stadion pentru a desemna amfiteatrul.[43] Din pricina caracterului străin al acestor munera, care până la urmă par a fi fost totuşi apreciate de greci, este de presupus că, după model roman, ele au fost introduse o dată cu cultul, legat de acestea, al împăratului roman. Aşa cum L. Robert a constatat pentru provinciile orientale şi în Moesia Inferior organizatorii de spectacole erau reprezentanţi ai aristocraţiei locale, membri ai sfatului orăşenesc, dar mai ales marii preoţi ai oraşului, pentru care asemenea activităţi erau o obligaţie socială legată de demnitatea lor politică şi avere, asemănătoare leitourgiilor de tradiţie grecească.[44] Pe lângă monumentele citate, care laudă generozitatea organizatorului de jocuri şi amintitele monumente funerare de gladiatori de la Tomis, cele 3 monumente funerare de gladiatori de la Marcianopolis (al lui Smaragdos, pierit în cea de a XX-a luptă, a secutor -ului pierit în cea de a II-a luptă Markianos-Polineukes şi a unui gladiator cu armatura nedeterminată), stela funerară a unui retiarius de la Nicopolis ad Istrum şi a unui altuia, de la Dionysopolis[45] adeveresc că în sec. II-III jocurile de tip roman nu mai erau o raritate în Moesia Inferior.

„Jocurile romane” (ta Romaion âthla) s-au răspândit din locul lor de origine nu numai în regiunile grecofone ale Imperiului roman, ci şi în afara acestuia, totuşi numai în sfera sa de influenţă şi în regiunile elenizate. Un bun exemplu în acest sens, deşi puţin studiat[46] şi cunoscut este Regatul bosporan. Câteva opaiţe cu reprezentări de gladiatori (imitaţii ale unor tipuri italice), descoperite aici, au fost importate din Imperiul roman[47]; cu toate acestea, pe lângă alte opaiţe de producţie locală[48] sunt cunoscute şi 28 de opaiţe cu reprezentări de gladiatori sau soldaţi, care au fost produse la Gorgippia[49], ceea ce indică aprecierea scenelor cu astfel de motive, respectiv cu lupte de gladiatori şi în acest ţinut al Bosporului tauric. Situaţia nu pare aici prea deosebită în comparaţie cu Orientul grecofon roman, doar munerarii fiindu-ne necunoscuţi, cu toate că, după părerea noastră, ar putea fi vorba şi în acest caz de preoţii imperiali şi orăşeneşti, de altminteri atestaţi epigrafic şi aici. Această problemă este, după ştiinţa noastră, încă necercetată.

La fel ca şi în oraşele microasiatice, teatrul din Chersones a fost transformat la sfârşitul sec. II sau la începutul sec. III, pentru a-l face potrivit pentru jocurile de circ nou-introduse, mai ales pentru luptele cu fiare[50]. Că şi aici aveau loc lupte de gladiatori este dovedit de o friză din marmură, datată în sec. II, provenind din atelierele vest-pontice[51]. Purtătorul acestor noi jocuri a fost, probabil, armata romană, bine atestată în întreaga regiune prin locuinţele militare şi inscripţii[52]; chiar altarul dedicat în teatrul de la Chersones zeiţei Nemesis a fost ridicat de către un beneficiarius din legiunea a XI-a Claudia, pe nume T. Flavius Celsinus.[53]

Pe baza unor descoperiri cu reprezentări de gladiatori, un amfiteatru a fost presupus şi la Panticapaeum.[54] Este vorba, de fapt, mai cu seamă de pictura murală a unei camere funerare şi de scenele cu lupte cu fiare de pe un sarcofag de lemn pictat, respectiv pe relieful unui alt sarcofag din lemn. Pictura murală a peretelui anterior al unei camere funerare descoperite în anul 1841[55] prezintă trei perechi de gladiatori luptându-se, înarmaţi fiind cu scuturi scurte, patrulatere şi spade scurte drepte, echipaţi cu coifuri ascuţite (din piele?), subligacula şi sandale, între aceste scene găsindu-se un gladiator rănit şi un retiarius, care este echipat cu acelaşi tip de coif şi cu subligaculum, ca şi perechile de gladiatori mai sus descrise, dar al cărui trident este prevăzut, în mod neobişnuit, la celălalt capăt cu un vârf de lance, astfel că această parte a armei arată ca o lance medievală cu aripioare. Pictura sarcofagului de lemn descoperit în grădina lui Zolotarev prezintă un bestiarius îmbrăcat numai cu subligaculum şi care atacă cu un trident o panteră[56], în timp ce relieful realizat în tehnica traforajului al sarcofagului de lemn din colecţia Feldstein arată un bestiarius nud, care se opune cu o suliţă unui leu sărind asupra sa[57]. După părerea noastră, camera funerară aparţine, foarte probabil unui munerarius, dat fiind că reprezentările sunt foarte asemănătoare celor de pe monumentele onorare ridicate pentru munerarii, în timp ce primul sarcofag aparţine mai degrabă unui munerarius decât unui bestiarius, pentru că în aceeaşi scenă este reprezentat şi sclavul-băieş al defunctului; celălalt sarcofag din lemn ar putea fi atribuit însă mai degrabă unui bestiarius.

Se presupune că în Noricum, la mijlocul sec. I, aşadar în vremea încorporării litoralului vestic al Mării Negre în provincia Moesia, de cultul imperial şi de munera legate de acesta răspundea concilium provinciae[58]; ar fi vorba, aşadar, de un alt model decât în oraşele greceşti, care abia mai târziu a fost introdus şi acolo, fără a desfiinţa tradiţia leiturgiilor. Acest model mixt este însă acela care, de fapt, se va impune în toate provinciile, cu puţine deosebiri locale.

Rămâne de verificat dacă această situaţie apare în Dacia. Evergeţii atestaţi până acum în Dacia s-au distins mai ales în domeniul construcţiilor, fără ca să avem cele mai mici informaţii despre munerarii şi nici în legătură cu magistraţii orăşeneşti şi preoţii de la Ulpia Traiana Sarmizegetusa, care aveau locuri rezervate în amfiteatru, nu ni s-a transmis nimic în acest sens; de aceea, pentru că drept organizatori de spectacole mai pot fi presupuşi doar împăratul şi reprezentanţii săi, se pune întrebarea dacă aceste jocuri erau cunoscute şi apreciate de cea mai mare parte a populaţiei, care locuia la ţară şi, mai ales, de către băştinaşi, chiar dacă cele mai multe amfiteatre militare erau din lemn şi urmele lor nu s-au mai păstrat.[59] Împrejurarea că împăratul Antoninus Pius prin guvernatorul Ti. Claudius Quintilianus a pus să se reconstruiască amfiteatrul de la Porolissum dovedeşte, pe de o parte, rolul preeminent al împăratului în organizarea de spectacole, mai cu seamă în centrele militare, iar pe de altă parte importanţa acestora pentru propaganda imperială în rândurile soldaţilor, care îi furnizau nu numai prizonierii de război, adică viitorii gladiatori, ci şi fiarele necesare[60], cum o arată altarul închinat la sanctuarul lui Apollo din Montana zeiţei Diana de către Ti. Claudius Ulpianus, tribunus în Cohors I Cilicum în anul 147; amintitul ofiţer răspundea de prinderea urşilor şi zimbrilor pentru luptele imperiale cu fiare (probabil jocurile cu prilejul a 900 ani de la întemeierea Romei), pentru care avea sprijinul unor detaşamente din legiunile I Italica şi a XI-a Claudia şi a marinarilor din Classis Flavia Moesica.[61] Ca şi în cazul amfiteatrului de la Micia[62], E. Bouley presupune că armata prindea animale nu numai pentru luptele imperiale cu fiare de la Roma, ci şi pentru acelea care aveau loc în oraşele provinciei şi în castrul propriu[63]. Pentru că la Ulpia Traiana Sarmizegtusa se întrunea anual concilium Daciarum trium, sub conducerea unui sacerdos arae Augusti, se presupune că, la fel ca în Gallia sau Hispania, această întrunire avea loc în amfiteatru; această împrejurare, ca şi aceea că locul templului Romei şi al lui Augustus, indicat de descoperirea unei dedicaţii a unui sacerdos arae Augusti la o depărtare de cca. 80 m de amfiteatru,. era atât de apropiat de această clădire[64], subliniază legătura amfiteatrului cu cultul imperial şi cu adunarea provincială a Daciei; după părerea noastră, şi aici, la fel ca şi în Noricum, se poate ca de organizarea de jocuri să fi răspuns concilium provinciae. Că această obligaţie a fost preluată de către sacerdos arae Augusti sau de alţi demnitari, respectiv preoţi sau particulari, precum, de pildă, bogaţii liberţi din ordo Augustalium[65], ceea ce pare foarte probabil, ne lipsesc însă dovezile epigrafice.

Analiza unor reprezentări de pe monumente funerare din Dacia ar putea indica însă posibili munerarii. Astfel, stela funerară a augustalului L. Cassius Marcio[66], databilă în prima jumătate a sec. II[67], decorată în partea ei inferioară cu păsări cu picioare lungi, mai curând struţi decât cocori, berze ori ibişi şi în nici un caz păuni (datorită lipsei cozii caracteristice şi a faptului că au picioare şi gâturi lungi)[68], ar putea fi legată de o aluzie la prezentarea unor astfel de păsări cu prilejul unor venationes oferite în calitate de augustalis în amfiteatrul de la Ulpia Traiana Sarmizegetusa, struţul, socotit o „pasăre de peste mare”, specifică Africii şi cunoscută de romani abia după războaiele punice, fiind des folosită în luptele cu fiare, unde era atacată de câini, cum se vede pe unele monede greceşti coloniale[69]. Dat fiind că cognomen-ul, ca şi gentiliciul primit, foarte probabil, o dată cu praenomen-ul, la eliberarea din sclavie, sugerează o origine greco-orientală[70] şi nu cu necesitate una nord-africană, este mai puţin probabil ca reprezentarea animalieră de pe stela funerară a amintitului augustal să poată fi privită ca posibilă aluzie la o origine nord-africană a sa, cum presupunem în legătură cu anonimul căruia îi aparţinuse un monument a cărui bază, cu posibila imagine a unei astfel de păsări, a fost descoperită la Alburnus Maior[71].

Discutarea semnificaţiei reprezentării a doi gladiatori, probabil un Thraex şi un myrmillo, greşit descrişi drept genii cucullati, pe un perete de aedicula cu loc de descoperire necunoscut, păstrat la Muzeul de Istorie a Transilvaniei de la Cluj-Napoca[72], a unui secutor în luptă cu un Thraex,  pe un perete de aedicula cu loc de descoperire necunoscut, păstrat la Muzeul Brukenthal din Sibiu[73] şi a reprezentării unei scene cu doi luptători pe un perete de aedicula inedit, descoperit la Sângătin (jud. Sibiu) şi păstrat în colecţia arheologică a Universităţii „Lucian Blaga” din Sibiu şi a posibilităţii de a vedea în defuncţii pentru care au fost ridicate aceste monumente mici munerarii ne-o rezervăm pentru momentul publicării acestei ultime piese.

O problemă importantă este aceea a posibilităţii prezentării de lupte între fiare şi condamnaţi (damnati ad bestias, katadikoi), pentru că ele constituiau, se pare, un drept rezervat autorităţilor centrale, fie că este vorba de împăraţii romani sau de regi „aliaţi şi prieteni”[74], precum Herodes Agrippa, care a prezentat la Berytos două armate de condamnaţi, însumând 700 de persoane[75]. Există însă şi atestări ale unor astfel de spectacole, date de către magistraţi sau mari preoţi, care puteau primi acest privilegiu, precum marele preot Zenon la Aphrodisias şi asiarhul Philippos la Smyrna.[76] Reprezentările unor astfel de scene de execuţie se leagă de răzbunarea victimelor unor răufăcători prin executarea lor în arenă de către autorităţile provinciale ori de către magistraţii şi preoţii locali sau chiar de dorinţa acestora din urmă de a aminti posterităţii dobândirea unui asemenea privilegiu. Pe stela funerară a fiicei lui Ulcudius, fiul lui Bedarus şi a lui Sutta, fiica lui Epicadius, ucisă de tâlhari şi răzbunată (interfecta a latro(nibus) et vindicata) de la Zegaia (jud. Mehedinţi), datată în a doua jumătate a sec. II e.n. se distinge o scenă de venatio, greşit interpretată ca reprezentând victoria asupra morţii materiale prin lupta vânătorului cu ursul[77], care, după părerea noastră reprezintă pedepsirea răufăcătorului. O scenă asemănătoare se cunoaşte în Pannonia Inferior, la Sopianae (Pécs, Ungaria) pe un fragment de stelă funerară, datată la cumpăna sec. II-III: în partea stângă se distinge botul unui cap de urs sau leu îndreptat spre un bărbat nud, legat de un stâlp, iar în dreapta un personaj (masculin?) nud, cu un obiect neidentificabil în mâna dreaptă ridicată.[78] Ele sunt mai frecvente pe reliefuri din Orientul grecofon, ca de pildă la Apri, Smyrna şi Ephesus.[79]

După opinia exprimată de E. Bouley, datorită rolului preeminent atestat până acum al împăratului şi al reprezentanţilor săi în organizarea de spectacole în provincia de la nord de Dunăre, cazul Daciei ar reprezenta un alt model decât acela din Orientul grecofon, unde de aceasta se ocupau mai curând cetăţenii bogaţi, ca preoţi şi/sau magistraţi sau ca simpli particulari, chiar dacă jocurile însăşi trebuiau să slujească cinstirii împăratului, iar organizatorilor, care astfel îşi exprimau public şi solemn credinţa faţă de Imperiu, spre a dobândi cinstire pentru generozitatea lor faţă de concetăţeni. Chiar dacă această situaţie poate fi explicat printr-un nivel de trai mai scăzut, adică printr-o mai mare sărăcie a categoriei de mijloc a cetăţenilor, care reprezentau o parte importantă a contribuabililor din această provincie, pare însă improbabil, după părerea noastră, ca cele mai multe obligaţii legate de jocuri, în afara costisitoarei construcţii a unui amfiteatru, să fi fost în mod obişnuit preluată în oraşe de către împărat sau de către guvernatorul său; pentru organizarea de spectacole în amfiteatrele militare, O. Floca şi V. Vasiliev au în vedere, totuşi, la Micia, intermediari specializaţi.[80]


 

 

 

 

 

 



[1] Gr. Tocilescu, Fouilles et recherches archéologiques en Roumanie, Bucarest, 1900, p. 226; L. Robert, Les Gladiateurs dans lOrient grec, Paris, 1940, p. 107, nr. 47; I. Stoian, Tomitana. Contribuţii epigrafice la istoria cetăţii Tomis, Bucureşti, 1962, p. 200, nr. 6, pl. LIII, fig. 1; ISM, II, nr. 340 (176).

[2] G. Tocilescu, Neue Inschriften aus Dobrudscha und Rumänien, în: AEM, VIII (1884), p. 9sq., nr. 23.

[3] Gr. G. Tocilescu, Neue Inschriften aus Rumänien, în: AEM, XIX (1896), p. 23, nr. 48; I. Stoian, op. cit., p. 200, nr. 4; ISM, II, nr. 342 (178).

[4] Cercetările mai noi, mai ales prin comparaţie cu situaţia din Asia Mică, privesc cele două magistraturi ca diferite, dar ca fiind cumulabile: Fl. M. Popescu, Aspecte ale cultului imperial în Pontul stâng de la Augustus la Vespasian: Locuri de cult, gerusii, koinon?, în: Erasmus, 12 (2001), p. 23sq., n. 10.

[5] L. Robert, Les Gladiateurs dans lOrient grec, 2e éd., Amsterdam, 1971, pp. 270-275; cf. E. Bouley, La gladiature et la venatio en Mésie Inférieure et en Dacie à partir du règne de Trajan, în: Sargetia, XXV (1992-1994), p. 81sq. Pentru cultul imperial pe coasta apuseană a Mării Negre: Fl. M. Popescu, op. cit.

[6] P. Petrović, Палеографија римских натписа у горњој Мезији, Beograd, 1975, p. 131, nr. 12.

[7] Ovidius, Epist. ex Ponto, IV, 9, 115sq., apud Publius Ovidius Naso, Epistole din exil (traducere de E. Camilar, prefaţă, note şi indice de T. Vasilescu), [Bucureşti], 1966, p. 303.

[8] Ovidius, Epist. ex Ponto, IV, 9, 105-108, apud Publius Ovidius Naso, op. cit., p. 303.

[9] ISM, II, nr. 52 (18).

[10] ISM, II, nr. 69 (35).

[11] ISM, II, nr. 70 (36).

[12] Fl. M. Popescu, op. cit., p. 18.

[13] ISM, II, nr. 12; nr. 17; nr. 26; nr. 95 (61).

[14] ISM, II, nr. 12.

[15] ISM, II, nr. 95 (61).

[16] ISM, I, nr. 223; nr. 268.

[17] ISM, I, nr. 44.

[18] ISM, I, nr. 181.

[19] ISM, I, nr. 100.

[20] Ovidius, Epist. ex Ponto, IV, 9, 102-104, apud Publius Ovidius Naso, op. cit., p. 303; Ibidem, IV, 14, 55sq., apud Publius Ovidius Naso, op. cit., p. 316.

[21] Fl. M. Popescu, op. cit., p. 18.

[22] L. Robert, op. cit., pp. 47-50.

[23] E. Bouley, Jeux, établissements militaires romains et urbanisation de la Dacie, în: H. Ciugudean, V. Moga (ed.), Army and Urban development in the Danubian Provinces of the Roman Empire. Proceedings of the International Symposium - Alba Iulia, 8th - 10th October 1999, Alba Iulia, 2000, BMA, XV, p. 89, fig. 11 (retiarius luptând cu contraretiarius);I. Stoian, op. cit., p. 200, nr. 7, pl. LIII, fig. 2; ISM, II, 341 (177) (gladiatorul Dio(dorus?)).

[24] * * *, Kunstschätze in bulgarischen Museen und Klöstern. 24. April bis 31. Juli 1964 in Villa Hügel, Essen, s.l., s.a., p. 136, nr. 171 (relief cu scene de venatio şi dresuri de maimuţe, sec. V).

[25] Antike Denkmäler in Bulgarien unter Mitwirkung von E. Bormann, V. Dobruský, H. Egger, H. Hartl, V. Hoffiler †, J. Oehler, K. Škorpil, A. Stein, J. Zingerle, bearbeitet von Ernst Kalinka, Wien, 1906 (= Schriften der Balkankommisssion. Antiquarische Abteilung, IV), col. 243sq., nr. 301, fig. 101 (Muzeul Naţional din Sofia: bestiarius cu panteră); ibidem, col. 244sq., nr. 302, fig. 104 (Stara Zagora: retiarius şi secutor).

[26] C. Praschniker, A. Schober, Archäologische Forschungen in Albanien und Montenegro, Wien, 1919 (= Schriften der Balkankommission. Antiquarische Abteilung, VIII), p. 67, fig. 81 (retiarius şi secutor); ibidem, p. 44, fig. 55 (gladiator cu scut oval şi coif); ibidem, p. 44, fig. 54 (sagittarius); C. Patsch, Das Sandschak Berat in Albanien, Wien, 1904 (= Schriften der Balkankomission. Antiquarische Abteilung, III), col. 157sq., nr. 10, fig. 125 (hoplomachus şi Thraex).

[27] ISM, II, nr. 256.

[28] A. Neumann, Die Reliefs der Stadtgebiete von Scarbantia und Savaria, Wien, 1974 (= CSIR Österreich, I/5), nr. 9.

[29] Petronius, Satyricon, 29, apud Seneca, Petroniu, Apokolokyntosis / Satyricon (trad., prefaţă şi note de E. Cizek), [Bucureşti], 1967, p. 77; ibidem, LII, apud Seneca, Petroniu, op. cit., p. 115.

[30] Petronius, Satyricon, 71, apud Seneca, Petroniu, op. cit., p. 150.

[31] Petronius, Satyricon, 71, apud Seneca, Petroniu, op. cit., p. 152.

[32] E. Bouley, La gladiature et la venatio en Mésie Inférieure et en Dacie..., p. 81.

[33] Ibidem, p. 82.

[34] Ibidem, p. 81; cf. ISM, II, nr. 96 (62) şi nr. 97 (63).

[35] ISM, II, nr. 188 (24).

[36] E. Bouley, op. cit., p. 82; cf. ISM, II, nr. 96 (62).

[37] ISM, II, nr. 97 (63).

[38] ISM, III, nr. 31; nr. 32.

[39] Fl. M. Popescu, op. cit., p. 18.

[40] Ibidem, p. 18.

[41] Ibidem, pp. 19-22.

[42] L. Robert, op. cit., p. 22.

[43] E. Bouley, op. cit., p. 81.

[44] Ibidem, p. 82.

[45] Antike Denkmäler in Bulgarien..., col. 242sq., nr. 300, fig. 101; E. Bouley, op. cit.,p. 89sq.

[46] A. N. Šeglov, К вопросу о гладиаторских боях в Херсонесе Таврическом, în: Eirene, 1969.

[47] G. A. Cvetaeva, Боспор и Рим, Moskva, 1979, p. 87, fig. 28.

[48] Ibidem, p. 117; cf. O. F. Valdgauěr, Античные глиняные светилники, Sankt Petersburg, 1914, nr. 196, 361, 351.

[49] G. A. Cvetaeva, op. cit., p. 117; cf. I. T. Kruglikova, Синдская габань. Горгиппия. Анапа, Moskva, 1975, p. 55.

[50] G. A. Cvetaeva, op. cit., p. 115; cf. O. I. Dombrovskij, Розкопки античного театру в Херсонесі, în: Археологія, X (1957), p. 94; idem, Античный театр в Херсонесе, în: СХМ, 1, (1960), p. 32.

[51] G. A. Cvetaeva, op. cit., p. 115; cf. IOSPE, nr. 483; A. N. Šeglov, op. cit., p. 99.

[52] G. A. Cvetaeva, op. cit., pp. 33-50 şi 115.

[53] Eadem, p. 115; cf. Š. I. Solomonik, Алтарь Немесиды из Херсонеса, în: BДИ, 2 (1960), p. 133; Š. I. Solomonik, Новые эпиграфические памятники Херсонеса, Kiev, 1964, nr. 121.

[54] G. A. Cvetaeva, op. cit., p. 115; cf. M. I. Rostovcev, Античная декоративная живопись на Юге Росси, p. 356, pl. XC/1-2 und XCI/1.

[55] G. A. Cvetaeva, op. cit., pp. 116 und 117, fig. 38; M. I. Rostovcev, op. cit., p. 356, pl. XC/1-2.

[56] G. A. Cvetaeva, op. cit., p. 117, fig. 39; cf. M. I. Rostovcev, op. cit., p. 226, pl. XCI/1; M. I. Sokol’skij, Античные деревянные саркофаги Севернего Причерноморья, p. 67, pl. 39/2.

[57] G. A. Cvetaeva, op. cit., p. 117, fig. 40; cf. M. I. Sokol’skij, op. cit., p. 67, pl. 42/1.

[58] G. Piccottini, Gladiatori sul Magdalensberg, în: AV, XV (1992), p. 115.

[59] E. Bouley, op. cit., p. 84sq.

[60] Ibidem, p. 82sq.

[61] Ibidem, pp. 83sq.

[62] O. Floca, V. Vasiliev, Amfiteatrul militar de la Micia, în: Sargetia, V (1968), p. 140.

[63] E. Bouley, op. cit., p. 84.

[64] C. H. Opreanu, Spettacoli anfiteatrali nella Dacia romana, în: M. Porumb (ed.), Omaggio a Dinu Adameşteanu, Cluj-Napoca, 1996, p. 189.

[65] D. Tudor, Istoria sclavajului în Dacia romană, Bucureşti, 1957, pp. 226 şi 229.

[66] IDR, III/2, 398.

[67] L. Ţeposu-Marinescu, Ulpia Traiana, metropola cultural-artistică a Daciei romane, în: Sargetia, XI-XII (1974-1975), pp. 250 şi 252, fig. 2.

[68] IDR, III/2, 398, p. 336, fig. 321.

[69] J. Nollé, Kaiserliche Privilegien für Gladiatorenmunera und Tierhetzen. Unbekannte und ungedeutete Zeugnisse auf städtischen Münzen des griechischen Osten, în: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte, 42-43 (1992-1993), p. 76sq., fig. 15 d, e.

[70] N. Gostar, Inscripţii şi monumente din Germisara, în: Contribuţii la cunoaşterea regiunii Hunedoara, Deva, 1956 (= Sargetia, III), p. 63.

[71] Z. Milea, Sculpturi romane de la Alburnus Maior în Muzeul de istorie din Turda, în: Apulum, IX (1971), pp. 439 şi 441, fig. 4.

[72] O. Floca, W. Wolski, Aedicula funerară în Dacia romană, în: BMI, XLII (1973), 3, p. 30, nr. 93, fig. 114.

[73] L. Ţeposu-Marinescu, Funerary Monuments in Dacia Superior and Dacia Porolissensis, Oxford, 1982 (= BAR International Series, 128), p. 204sq., AE 28, pl. XXXVI; O. Floca, W. Wolski, op. cit., p. 30, nr. 90, fig. 110.

[74] L. Robert, op. cit., p. 286.

[75] Ibidem, p. 32.

[76] Ibidem, p. 320.

[77] IDR, II, 134.

[78] A. Sz. Bürger, Die Skulpturen des Stadtgebietes von Sopianae und des Gebietes zwischen der Drau und der Limesstrecke Lussonium – Altinum, Budapest, 1991 (= CSIR Ungarn, VII), nr. 54.

[79] L. Robert, op. cit., p. 320.

[80] O. Floca, V. Vasiliev, op. cit., p. 140.